Die Perserkatze ist eine sehr ausgeglichene Katze, die den Eindruck ruhiger Kraft vermittelt. Sie ist sehr ruhig, liebenswert, sanft und gesellig. Die Perserkatze ist von mittlerer bis großer Statur. Ein massiver Körperbau, breite Brust, kurze Gliemaßen kräftiger Knochenbau und runde, ziemlich große Pfoten sind das Markenzeichen einer Perserkatze. Der Schwanz ist gut proportioniert und nicht spitz zulaufend. Die Ohren und Wangen sollten gut zu dem runden und wuchtigen Kopf harmonieren. Das Haarkleid der Perserkatze ist neben dem typevollen Körperbau das zweitwichtigste Rassemerkmal. Das Fell sollte überall am Körper dicht, weich, seidig, glänzend und lang sein. Im Durchschnitt hat das Fell eine Länge von 10 cm bis 20 cm, hauptsächlich an der Halskrause, dem Hals und auf der Brust. Das buschige Ende des Schwanzes ist sehr dicht, die Fellstruktur seidig und sehr fein. Die Augen einer Perserkatze sind groß, rund und weit auseinandergesetzt, wobei die Augenfarbe zur Fellfarbe passen sollte. Die Nase ist fast so kurz wie breit. Die ersten Perserkatzen waren weiß, was auf der weißen Färbung der türkischen Angorakatzen beruht. Wenn man weiß, daß die Angora aus dem Grenzgebiet der Türkei und dem Iran stammt, versteht man besser, warum der Rasse die Bezeichnung Perserkatze gegeben wurde. Um 1900 wurden ertmals blaue Perser gezüchtet, diese Katzen waren bei den Damen der Gesellschaft sehr begehrt. Die Perserkatze wird heute in einer verblüffenden Vielfalt von Farbmustern und Farben gezüchtet.